Wenn Drohnen zur Bedrohung werden, zählt Wissen

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KRITIS-Zertifikatslehrgang: Detektion & Abwehr von Drohnen für Unternehmen der kritischen Infrastruktur

Drohnen stellen Betreiber Kritischer Infrastrukturen vor neue sicherheitsrelevante Herausforderungen. Illegale Überflüge, Spionage oder gezielte Störversuche können Betriebsabläufe beeinträchtigen und erhebliche Sicherheitsrisiken verursachen. Gleichzeitig entwickeln sich technische Möglichkeiten zur Detektion und Abwehr von Drohnen kontinuierlich weiter.

Für Unternehmen und Behörden stellt sich daher nicht nur die Frage, welche technischen Lösungen verfügbar sind, sondern insbesondere auch, welche Maßnahmen rechtlich zulässig sind, wer im Ernstfall handeln darf und welche organisatorischen Prozesse dafür etabliert sein müssen.

Genau hier setzt der KRITIS-Zertifikatslehrgang „Detektion & Abwehr von Drohnen“ der DroneMasters Academy an. Das zweitägige Seminar vermittelt praxisnah und interdisziplinär die wesentlichen rechtlichen, organisatorischen und menschlichen Faktoren für einen wirksamen Umgang mit Drohnenbedrohungen.

Rechtssicher auf Drohnenbedrohungen reagieren

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den rechtlichen Rahmenbedingungen der Drohnendetektion und -abwehr. Mit Dr. Oliver Heinrich und Dr. Philip Lüghausen sind zwei Rechtsexperten von BHO Legal Teil des Lehrgangs.

Im Rahmen des Seminars vermitteln sie unter anderem Kenntnisse zu:

  • den rechtlichen Grundlagen der Drohnenabwehr sowie den damit verbundenen Befugnissen und Handlungsspielräumen,
  • den Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes,
  • der Erkennung und Bewertung von Drohnenbedrohungen sowie
  • datenschutzrechtlichen und weiteren rechtlichen Anforderungen an Detektions- und Drohnenabwehrsysteme.

Damit erhalten die Teilnehmenden eine fundierte Grundlage, um technische Detektions- und Abwehrmaßnahmen rechtlich und organisatorisch einzuordnen und entsprechende Prozesse im eigenen Unternehmen oder in der eigenen Behörde vorzubereiten.

Technik allein reicht nicht: Human Factors und Prozesse im Fokus

Neben rechtlichen Fragestellungen widmet sich der Lehrgang gezielt den Human Factors. Denn auch bei zunehmender technischer Unterstützung bleibt der Mensch ein entscheidender Faktor: Bedrohungslagen müssen erkannt und bewertet, Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen und geeignete Maßnahmen koordiniert werden.

Entsprechend behandelt das Seminar neben der Drohnendetektion insbesondere die initiale Reaktion, Entscheidungsfähigkeit in kritischen Situationen, organisatorische Abläufe und die Zusammenarbeit der beteiligten Stellen im Ernstfall.

Interaktive Vorträge, Gruppenübungen, Fallanalysen, Planspiele und Praxisbeispiele aus aktuellen Vorfällen sorgen dabei für einen unmittelbaren Praxisbezug.

Für wen ist der Lehrgang geeignet?

Der Zertifikatslehrgang richtet sich insbesondere an Sicherheitsverantwortliche und KRITIS-Betreiber, aber auch an Werkschutz, IT- und Facility-Management, Vertreter von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), Rechenzentrumsleitungen, Betreiber industrieller Anlagen sowie Dienstleister im Werks- und Objektschutz.

Nach Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Teilnahmezertifikat, das die vermittelten Kenntnisse zu rechtlichen Grundlagen, Risikobewertung, Human Factors und Handlungskompetenz bei Drohnenbedrohungen im KRITIS-Kontext dokumentiert.

Nächster Termin in Köln

Termin: 01.–02. Oktober 2026

Der Lehrgang findet in Kooperation mit BHO Consulting GmbH und DroneMasters Academy statt. Für die Anmeldung wählen Sie bitte Köln als Standort und füllen das Anmeldeformular vollständig aus. Im Anschluss erhalten Sie eine Rechnung sowie eine Teilnahmebestätigung.

Jetzt anmelden und Kompetenzen für den rechtssicheren Umgang mit Drohnenbedrohungen aufbauen.

Zur Anmeldung bei der DroneMasters Academy: https://dronemasters.academy/de/kurse/kritis-seminar

 

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